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U.I.L.T. - Italienische Verein Freies Theater

Die Erziehungsbegabung des Amateurtheaters
Das Amateurtheater ist ein wertvolles Mittel, das verschiedenen pädagogischen und psychologischen Funktionen erfüllen kann: Die systematische Betrachtung über dieses Thema beginnt in den dreißiger Jahre, wenn die Anerkennung der Wichtigkeit des Spiels eine neue Aufmerksamkeit zur Kinderkultur bringt.
Und eine generelle und breite Aufwertung des Erziehungswert des Theaters fängt von den Kindern an.
Das Binom Theater und Erziehung betrachtet die expressiven Künste als eine besondere Sprach- und Dialogform; diese Dialog wird immer neu und originell und vielleicht kann das Theater eine Befreiung von dem Mechanismus und dem Technizismus unserer Zeit darstellen.
Das Theater wird also ein Freiheitsweg ohne Bande, und es druckt frei wer es schafft, in dem Augenblick des Schaffens und nach dem schaffenden Wille aus: Ein Theater, das „aktuell“ und „neu“ ist, das in der Wiederholung und in der Routine nicht eingesperrt werden kann.
Die Theatertätigkeit wird eine Quelle der Kreativität, eine Anspornerin der Ausdrucksstärke und ein wirksames menschliches und soziales Kommunikationsmittel.
Sie unterstützt die Entwicklung der kreativen Fähigkeiten, sie bereichert sie, sie ergänzt und verbessert sie durch dem Dialog und der Dramatisierung; sie bietet die Gelegenheit «sich auf einer persönlichen Weise auszudrucken und die Treue in sich selbst durch der eigenen Kreativität zu finden».
Es scheint komisch, dass die Erziehungsroute nach eine größere selbst Treue durch die Kreativität, die Entdeckung von Ideen und geeignete Wörter, die unerwartet und oft unbenutzt in anderen Phantasie unterschätzenden Tätigkeiten, sich ausdruckt.
Der Dialog in dem Theater hilft die Vermittlung und die direkten Beziehungen mit den anderen und es kann als eine soziale Ereignis, die das Sozialisationsprozess verwirklicht, betrachtet werden. In der Beziehung mit den anderen wird man von sich selbst bewusst und man erreicht die eigene Authentizität, eine innere Bereicherung und ein Reifen der Persönlichkeit.
Die Theaterarbeit stellt auch eine wirksame Motivation zu der Entwicklung der Beobachtungsgabe und der intuitiven, expressiven und kritischen Fähigkeiten dar, und sie bietet neue Gelegenheiten von Suche und von personalen Bearbeitung, um eine echte Autonomie zu erreichen.
In Bezug auf die Suche, möchte ich ein Satz aus dem Galilei von Brecht zitieren. Galilei sagt zu seinem Schüler Andrea:
Aber jetzt fahren wir heraus, Andrea, in großer Fahrt. Denn die alte Zeit ist herum, und es ist eine neue Zeit. Seit hundert Jahren ist es, als erwarte die Menschheit etwas.
Die Städte sind eng, und so sind unsere Köpfe. Aberglauben und Pest. Aber jetzt heißt es: da es so ist, bleibt es nicht so. Denn alles bewegt sich, mein Freund.
Und noch: «Alle Welt sagt: ja, das steht in den Büchern, aber laßt uns jetzt selbst sehen». Diese Wörter zeugen das Zustand von Menschen, die immer auf dem Weg sind: Alles bewegt sich, aber wenn der Mensch verzichtet sie zu folgen, wird sein Kopf kleiner und voll von Krankheiten. Das Weg nach die Autonomie geht weiter durch das Selbstbeobachtung und das Theater kann ein der Orts, wo sich die Suche verwirklicht, sein.
Das Theater als Gruppenarbeit erzieht wenn es die Spannungen der Gruppenarbeit konkret macht und wenn es sie in dem Augenblick der Aufführung, die immer überraschend und unwiederholbar ist, befreit.
Wenn das Theater, das Kenntnismittel und Befreiungsprozess der Bearbeitungsgruppe ist, Studie und nie beendete Forschung, die nur manchmal von der Friedensexplosion der Aufführung unterbrochen wird, ist, kann das Theater ein neues „Erziehungsort“ oder mindestens ein Brechen der strengen Zwangen der Schule und der traditionellen Kultur sein.
Dieses neuen Erziehungsort bietet durch die Mimesis auch die Gelegenheit, die Existenz wieder zu denken und es holt sie auf in den beobachtenden und urteilenden Dingen der Realität, so dass es ein Reflexionsmittel wird. Diese Tätigkeit stellt sich vor: Als echte Kreativität, expressiv Ansporn, der spezifisch von dem Individuum, von seiner Besonderheit und seiner Persönlichkeit ist; als Gruppendynamik, so dass die Theatralik des Individuums als Moment der Sozialisierung, wo die verschiedenen Persönlichkeiten sich vereinen und sich immer verbinden, betrachtet wird; als didaktische Tätigkeit, denn die Dramatisierung die Entwicklung der verschiedenen Kommunikationsweisen unterstützt: Gesten- (Mimik), Stimm- (Sprache), Kunst- (Malerei, Puppen) und Musikkommunikation (Suche nach Rhythmen und Musiken).
Das passiert am meisten in dem synergetischen Theater, das «ein Gruppentheater ist. Es gehört nicht dem Regisseur, nicht dem ersten Schauspieler, oder dem Choreograf, nicht dem Szenograph, sonder der ganzen Gruppe».
Das Theater ist in diesem Fall eine Teamarbeit, die mit dem kompletten und freien Teilnehmen der ganzen Gruppen verwirklicht wird; die Gruppe ist von Leute, die eine starke Freundschaft leben, gebildet und jeder Individuum kümmert sich nicht um den Unterschied zwischen den Rollen, sondern um die Gleichheit der Leute wegen ihrer Würde; die Motivationen, die die Gruppe verbinden, sind keine private und egoistische Interessen, sondern das gemeinsame Gut, das sich in dem Bewusstsein und Solidarität in dem Publikum bringenden Kunstwerk ausdruckt.
Ich glaube, dass diese Zeilen über dem Reichtum der Erziehungsbegabung des Amateurtheaters aufklären, verschiedene Anstoße bieten und die substanzielle Frage von allen Seiten beleuchten: Ich möchte den Erziehungswert eines Theaters, das nicht Selbstzweck, sondern eine Motivation zur personalen Entwicklung ist, behaupten.
In dem Theater bringt dieser Kommunikationsbedarf aus dem eigenen Schneckenhaus, aus der narzisstischen oder depressiven Einsamkeit herauszukommen und die Augen zu öffnen, wieder zu reinigen und transparent zu machen: An das Leben mit Neugier und Erstaunen schauen bedeutet Vermittlung.
Wenn wir an Etwas schauen, versuchen wir zu „verstehen“ wie es ist, was es ist, welche seine „warum“ sind, beobachten wir es, danken wir daran, benutzen wir es, hauchen wir ihm Leben ein. Wir haben etwas von jener Realität genommen, und sie ist Grundbestandteil von uns selbst geworden.
In dem Theater soll der Schauspieler nie diese Verbindung unterbrechen. Die Augen sollen immer sehen und nie flüchtig, sonst könnten wir schwierig etwas nehmen oder geben: Das Theater hilft uns den Blick mit Mut und Scharfsinn auf die Dingen, die uns umgeben, zu heften. Und nicht nur das: Das Theater anhält uns zu einem Wahrheitsblick. Es gibt ein echter und innerer Blick und ein äußerer, formaler und leer Blick. Der leer Blick ist ein Todessinn und bringt zum Tod.
Der innere, echte Blick ist ein Lebensaustausch. Die langsame Erziehung zu diesem Lebensblick, ein guter und segnender Blick, führt in einen ehrlichen und ruhigen Kontakt mit der Realität und in eine authentische Kommunikation mit sich selbst und mit der Welt ein.
Dieser Blick wirft den Deckmantel weg, enthüllt viele Dingen über der äußeren und inneren Realität.
Das Theater wird nicht mehr als Befreiung oder als direkten Eifer betrachtet; nicht mehr als Beispielhaftigkeit; nicht mehr als Ausdruck von menschlichen Vollständigkeiten; das Theater ist ein Ansporn, eine Herausforderung zu dem menschlichen Drama vor den Dingen.
Das Weg nach die Harmonie, nach einen uneinheitlichen Ich, geht durch den Konflikt, durch das Drama. In der Mitte gibt es der Mensch und seinen Ich, die nicht der Kraft des Darwin-Gesetzes entgehen:
die Evolution für den Mensch geht weiter nicht um in anderen Lebewesen zu münden, sondern um ihn immer mehr Mensch zu machen und um seine Bewusstseinsfähigkeit zu erweitern; das heißt, die unendlichen Möglichkeiten seines spirituellen Wesens am meistens zu verwirklichen.
In diesem Weg ist das Theater ein Mittel, damit wir nicht «die Opfern einer passiven und fatalistischen Anpassung, die uns in der Unbeweglichkeit der Dingen, diesseits von den Erringungen des Lebens, verschlingt» werden.
Dank des Theaters und alles, das ein Erziehungswert hat, das «die Funktion und die schlechthin menschliche Stufe der Evolution ist», wird der Mensch «der Schwimmer, der die Wassern der Welt mit seinem freiwilligen Kielwasser teilt».


Gaetano Oliva



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